| Weltumsegler Lüchtenborg gestrandet |
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Quelle: Cuxhavener Nachrichten
KAP HOORN. 348 Tagen nach seinem Start in
Noch zwei Tage vorher schrieb Lüchtenborg in seinem Online-Logbuch: "Es ist bitter die erkämpften Meilen wieder hergeben zu müssen, noch schlimmer das Gefühl in der Nacht fast das Schiff zu verlieren! Irre durch die Nacht in schweren Schauerböen, die mir am Scherenschnitt der Isla Noir den Rest an Orientierung nehmen. Wohin? Der Orkan gibt mir keinen Raum zum Nachdenken." Der Deutsche startete am 27. Juni 2009 in Cuxhaven und wollte zweimal die Welt umrunden. Kurz vor Weihnachten stoppte ihn ein Wal. Damals musste er einen neuseeländischen Hafen anlaufen. Dem Ansehen des erfahrenen Hochseeseglers geschadet hatte die zwischenzeitlich aufgeflogene Lügengeschichte von der Einhand-Weltumseglung, obwohl er zeitweise mit einer Freundin segelte. Der TO-Preis wurde ihm danach aberkannt. Von Thomas Sassen Leserkommentare Schulz,15. Juni 2010, 21:54 Uhr gestrandet Na hallo, hier richt es nicht nur nach Betrug, hier stinkt es!!
Joachim Hesse, SVC,14. Juni 2010, 10:53 Uhr Bernt Lüchtenborg Im Winter einhand um Kap Horn, das ist schon ein Wahnsinn, selbst wenn man ausgeruht und in der Seemannschaft fit ist. Bernt standen alle Möglichkeiten der Wettervorhersage zur Verfügung. Der Orkan war schon Tage vorher sichtbar. In den Patagonischen Kanälen gibt es eine Fülle von sicheren Ankerplätzen, man sollte allerdings entsprechende Seekarten an Bord haben.
deichläufer,14. Juni 2010, 08:58 Uhr Ende einer Reise Es ist nicht nur die Weltumsegelung, die nicht einhand durchgeführt wurde, die seinem Ansehen geschadet hat. Auch, dass er bei der aktuellen Reise Begleitung hatte und zahlreiche Stopps verschwiegen hat, machte Herrn Lüchtenborg unglaubwürdig. Dazu kommt noch sein "Seenotfall" bei Neuseeland, für den Lüchtenborg bis heute keine plausible Erklärung abgeliefert hat. Leider hat er auch dem Ansehen des Trans Ocean Vereins und letztlich dem Segelsport geschadet.
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