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Schürz Paul Trainer und Ausbildner

Kontakt: eMail

Wasser hatte immer schon eine besondere Anziehungskraft für mich. Die Freiheit auf dem Meer, seemännisches Know-how, Respekt vor den Kräften der Natur und die Kenntnis um meteorologische Zusammenhänge sind einige Gründe, warum aus der Anziehungskraft Leidenschaft für das Bootfahren wurde.

Entwickelt hat sich alles ganz langsam.

Im Jahr 1981 war der „Mornar-Motorist-Skipper“ (erworben beim Hafenkapitän in Zadar) die Voraussetzung, um vielleicht einmal die Küste entlang schippern zu dürfen.

Dann war lange nichts. Erst viel später, ab 1994 einige Segeltörns mit Freunden – zuerst als interessierter und sehr bald als begeisterter Mitfahrer.

Vielleicht doch ein kleines Boot in Österreich?

Ok, dann erst einmal mit Motor – also das Schiffsführerpatent 10m für Wasserstraßen und sonstige Binnengewässer (2000). Im Jahr darauf die Erweiterung für den Küstenbereich - FB2 für Motor. In den folgenden Jahren immer wieder schöne Törns mit Motoryachten in Kroatien.

Plötzlich ging das Gerücht um, in der wunderbaren Inselwelt Kroatiens könnten Ölbohrtürme aufgestellt werden. Das hat mir zu denken gegeben: Ich tanke nach einem Törn 1.500 Liter (2x450 PS saufen gewaltig) und (unter anderem) dafür Bohrtürme in Kroatien?

Das kann’s nicht sein! Mein Interesse wandelte sich ziemlich abrupt in Richtung Antrieb ohne Motor.

Deshalb zuerst Grundschein Segeln (2011), dann 2012 Anschaffung einer eigenen Shark24 – unsere „Take Five“ hatten wir am Traunsee, seit 2015 liegt sie am Moldaustausee.

2016 Mitgliedschaft im YCA, Begegnung mit vielen sympathischen, kompetenten und segelbegeisterten Gleichgesinnten. Und schließlich Ausbildung und Prüfung FB3 Segeln und Motor.

2019, meine Pensionierung stand unmittelbar bevor, wollte ich (Jahrgang 1954) wissen, ob das Hirn noch eine kleine Dosis verträgt. Also Theoriekurs und Ausbildungsfahrten beim Team Esperanza des YCA OÖ - die Prüfung für das Schiffsführerpatent 20m für Wasserstraßen und sonstige Binnengewässer war Ende des Jahres.

Erfahrung insgesamt (bis Mai 2020):
Seemeilen Motor: 2200
Seemeilen Segeln: 5300

Meine absoluten Highlights:
Atlantiküberquerung Kapverden – St. Lucia
Überstelltörns Malta – Izola und Sizilien – Lignano

Meine Leitgedanken:
Die realistische Einschätzung der jeweiligen nautischen Situationen, die eigenen seemännischen Kompetenzen, sowie Achtung und Respekt vor den Kräften der Natur sind wesentliche Voraussetzungen dafür, all die wunderbaren Eindrücke auf See, und die Erlebnisse mit Freunden auch genießen und schätzen zu können.