YCA meets Wasserpolizei

Crew Wien, NÖ, Burgenland

 

 

YCA meets Wasserpolizei -
Crew W-NÖ-BGLD


Datum: So, 19.12.2021
Beginn: 11:00 Uhr
Ort: Polizeistation Wasserpolizei,
1200 Wien, Handelskai 267
Tatverdächtige: YCA Crew W-NÖ-Bgld

Was haben Vorstandsmitglieder der YCA-Crew W-NÖ-BGLD verbrochen, wenn sie an einem sonnigen, windigen und 5 Grad kalten Wintertag bei der Wasserpolizei in Wien-Brigittenau, am Handelskai 267 vorstellig werden sollen?

Zu schnell gesegelt?
In die Radarfalle am Wasser getappt?
Falsch abgebogen?
Keinen Parkschein entwertet?

Nein, keine Sorge, denn Anlass ist die Erstellung eines aktuellen Gruppenfotos auf einem Polizeiboot für einen Artikel, der in der 50 Jahre-YCA-Sonderausgabe der Ocean 7 erscheinen wird.

Treffpunkt ist um 1100 Uhr in der Wasserpolizei-Dienststelle, wo uns Chefinspektor Erich Kraus, Kapitän der Wasserpolizei, ganz herzlich begrüßt und einen spannenden Vortrag über die Aufgaben der Wasserpolizei darbringt.

So erfahren wir, dass sich der Einsatzstreifenbereich der Pl Handelskai mit 46 Polizeibeamten/innen über die Donau über eine Länge von 70 km von Mannswörth über Wien bis Altenwörth, auf dem Donaukanal, der Neuen Donau, auf der Alten Donau, sowie auf die anderen Gewässer, Teiche und Seen in und um Wien erstreckt.

Um die Aufgaben der Wasserpolizei bestmöglich durchführen zu können, verfügen die Polizeibeamten/innen über insgesamt neun Boote für die unterschiedlichen Einsätze. So reicht die Flotte vom Schlauchboot bis zur 16 m langen und 700 PS starken „Polizei Wien“, auf der wir unsere Innen- und Außenaufnahmen machen dürfen.

Die Wasserpolizisten, die jedoch auch für „Einsätze an Land“ herangezogen werden können, sind für ihre Aufgaben am Wasser top ausgebildet, denn die hausinterne Ausbildung reicht von allen Bootsführerscheinen, zumindest den Binnen-Segelschein, von der Rettungsschwimmerausbildung bis hin zur Gefahrengutschulung. Einige Polizisten haben auch eigene Yachten in der Adria und gemeinsame Segeltörns stärken die Gemeinschaft.

Zu den exekutivspezifischen Aufgaben der Wasserpolizei zählen u.a. die Erhebung bei Bootsunglücken, die Nachforschung bei Straftaten, die Kontrolle von Schiffsführern, die Gefahrenerforschung, die Hilfeleistung zu Wasser, Bootsbergungen und die Bekämpfung von Umwelt- und Bootskriminalität.

Sichtlich stolz zeigt uns Chefinspektor Erich Kraus die Räumlichkeiten der Dienststelle und die hauseigene Werkstätte, wo auch Reparatur- und Lackierarbeiten durchgeführt werden können.

Anschließend geht es zu den eigentlichen Innen- und Außenaufnahmen auf die „Polizei Wien“.

Sehr überrascht sind wir, als die beiden Außenbordmotoren (700 PS) gestartet werden, und wir ablegen, um auf der Donau eine Runde zu drehen.

Chefinspektor Kraus zeigt uns wieder sichtlich stolz die modernste Elektronik an Bord. Zum Equipment zählt übrigens auch eine Heizung und eine Klimaanlage – also alles, was das Herz eines Bootsfahrers erfreut.

Günther Holzinger darf – natürlich unter Aufsicht - den Steuerstand übernehmen und Rotina Mihai für einen kurzen Moment mit dem Joystick die 700 PS über die Donau sogar selbst steuern.
Was für ein unvergessliches Erlebnis!
Denn wer von uns hätte gedacht, dass wir am 4. Adventsonntag 2021 in Wien mit einem Polizeiboot unerwartet über die Donau brettern und das Boot für einen kurzen Moment selbst steuern dürfen?

Nach einem perfekten Anlegemanöver bedanken wir uns ganz herzlich für diese kurze, aber unerwartete Bootstour bei herrlichstem Sonnenschein auf der Blauen Donau.

Wir sind uns alle einig, nach dem vierten Lockdown war diese kleine Abwechslung sehr willkommen, und wir haben die Zeit bei und mit der Wasserpolizei sehr genossen.

Wenn Du also Interesse hast, nicht nur als Mitglied von den vielen attraktiven Vorteilen zu profitieren, sondern auch aktiv als Funktionär beim YCA mitzuwirken, dann melde Dich beim Yacht Club Austria.
Aktuell sind übrigens bei der Crew W-NÖ-Bgld die Positionen eines Jugendreferenten und eines Regattaverantwortlichen neu zu besetzen.


Denn es ist doch immer wieder schön, beim YCA zu sein!

Bericht: Ing. Silvia Trnka
Fotos: Rotina Mihai/Günther Holzinger/Alexander Stummvoll